Biografie

Harald Bickel

Harald Bickel fotografierte schon als Kind und gewann mit 12 Jahren einen ersten Fotowettbewerb. Später wurde er vom Kunstprofessor Gerd Winner (München) gefördert.

Bickel wurde mit großformatigen Pastellmalereien 1985 in Mainz zum Studium zugelassen und studierte „Visuelle Kommunikation“. Im Studium beschäftigte er sich intensiv mit Computervisualisierungen (3D) und Fotografie. Während des Studiums arbeitete Bickel auch 1,5 Jahre in Österreich beim Sportartikelhersteller HEAD (Ski, Tennis) und entwarf eigene Kollektionen.

Nach Abschluss des Studiums (Diplom Designer) war er von 1992 bis 1998 als art-director in Mainz, Frankfurt und Wiesbaden tätig. Es folgte der Wechsel auf die Nordseeinsel Föhr und die Eröffnung eines Grafikbüros mit seiner Frau Kirsten. Neben der Auftragsarbeit als Grafiker und Fotograf widmete er sich wieder intensiver der Fotografie. Ab 2016 folgten jährliche Einzelausstellungen seiner künstlerischen Arbeiten auf Föhr, gefördert von zahlreichen Sponsoren mit regelmäßig 5 - 6.000 Besuchern.

Ein erster überregionaler Durchbruch gelang dem Künstler 2019 mit Fotovisionen zum Klimawandel, die in der Folgezeit an verschiedenen Orten ausgestellt wurden, 2021 dann auch auf der NordArt, eine der größten kuratierten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa.

Bickels fotografische Arbeiten sind geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Landschaft und den Menschen am Meer, den Auswirkungen des Menschen auf den sensiblen Bereich des Wattenmeeres, Klimawandel und historische Bezüge.